Trotz schlechten Wetters dachte ich, gönne ich mir mal ein wenig (Kino-)Kultur und habe mir den Film "Der Solist" angesehen.
Eigentlich eine eher spontane Entscheidung, da ich den Blockbuster 2012 bereits gesehen hatte (Standard-Blockbuster zu dem ich wohl kaum noch viel sagen muss) und auch der Film Coraline mir bereits bekannt ist (den ich für alle Familien aber auch Leute die mal etwas anderes als bombastische Effekte sehen wollen empfehle), muss ich sagen, dass dieser Film mich sehr überrascht hat. Nun ich gebe zu, dass ich eigentlich kaum eine Ahnung hatte, was mich in diesem Film erwarten würde, da ich weder über Inhalt noch über Schauspieler und Regisseur etwas wusste, aber eine so berührende Geschichte hatte ich nicht erwartet.
Robert Downy jr. und Jamie Foxx beschreiben eine Geschichte, die auf wahren Begebnheiten ruht in einer sehr ruhigen und meiner Meinung nach für Hollywood überraschend einfühlsamen Art, die zumindest mich sehr gut durch den Film mitgenommen hat.
Der Film zeigt schön, wie wichtig es sein kann, weniger zu versuchen jemandem krampfhaft zu helfen, als vielmehr das zu tun, was den meisten Menschen schon genügend hilft: Ein Freund zu sein.
Für mich zeichnet sich ein Freund dadurch aus, dass er da ist, wenn man ihn braucht. Und mehr brauchen viele gar nicht. Und können viele auch gar nicht wirklich gebrauchen. Eine Lektion die die wenigsten wirklich lernen und auch ich brauche wohl noch, bis ich es ganz verstanden habe, aber ich glaube ich erkenne die Wahrheit hinter dieser Botschaft, die ich aus diesem Film mitgenommen habe.
vor 18 Stunden
